Seit über 10 Jahren Begegnungszentrum von Kunst und Wissenschaft.

Geschichte

Das ehemalige “St. Antonius Spital” aus dem 12. Jahrhundert, eines der ältesten Gebäude der Künstlerstadt Gmünd in Kärnten, wurde seit dem Mittelalter vielfältig genutzt - als Spital, Geburtenstation, Schulexpositur und Altenwohnheim.

Auf Initiative des Musikers und Musikpädagogen Manfred Tischitz erfolgte 2005-2006 die Umgestaltung des leerstehenden Gebäudes zum ”pankratiumgmünd - das haus des staunens”. Umfassende Renovierungen hatten vor allem das Ziel der Wiederherstellung der ursprünglichen Bausubstanz.

Das von der Architektin Eva Rubin behutsam renovierte Museum der besonderen Art öffnete im Rahmen der Kärntner Landesausstellung wasser.reich mit der erfolgreichen Ausstellung “wasserwelt des staunens” seine Pforten und entwickelte sich sofort zu einem Highlight des Kärntner Ausstellungswesens.

Für die Renovierung und Adaptierung des Hauses stand nur ein äußerst geringes Budget zur Verfügung. Dieser Umstand wurde von den Ausstellungsmachern Manfred Tischitz, Werner Schulze, Andreas Staudinger und Eva Rubin als Chance begriffen:

Das Haus des Staunens punktet mit einer wunderbaren architektonischen Substanz und einer überschaubaren und den Besucher nicht erdrückenden Anzahl von Erlebnisstationen.

Was so im Kleinen entstand, entwickelt sich nun zu einem subtilen Erfahrungsfeld des Staunens, einem sich kontinuierlich weiterentwickelnden Begegnungszentrum von Kunst und Wissenschaft.

Seit 2008 engagieren sich im gemeinnützigen Verein “pankratium” Gmündner Bürger und Menschen, die zu diesem Ort eine spezielle Beziehung entwickelt haben, sowie eine Reihe von KünstlerInnen, PädagogInnen und WissenschaftlerInnen für eine sinnvolle Nachnutzung des Hauses.

Wissenschaftlich-künstlerisch begleitet wird das haus des staunens vom Internationalen Harmonik Zentrum an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Werner Schulze.

In einer Vernetzung mit anderen Universitäten, Fachhochschulen und internationalen Ausstellungszentren soll sich das haus des staunens auch weiterhin als Kristallisations- und Begegnungsort von Kunst und Wissenschaft positionieren.